Der Kapitän der Silbermedaillen-Teams zieht nach 18 Jahren im DEB-Trikot einen
Schlussstrich

Marcel Goc schließt das Nationalmannschafts-Kapitel 
Der Kapitän des Silbermedaillen-Teams zieht nach 18 Jahren im DEB-Trikot einen Schlussstrich 

Der Kapitän geht von Bord! Marcel Goc, der die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft bei den Olympischen Spielen von Pyeongchang mit dem „C“ auf der Brust sensationell zur Silbermedaille geführt hatte, wird seine internationale Karriere mit dem heutigen Tag offiziell beenden. Der 34 Jahre alte Stürmer von den Adler Mannheim hatte Bundestrainer Marco Sturm am Montag in einem persönlichen Gespräch über diesen Schritt informiert.

Marcel Goc – Captain, Champion und langjähriger ORTEMA Athlet

„Diese Entscheidung ist mir nicht leicht gefallen, da ich die Zeit in der Nationalmannschaft seit meinem Debüt im Jahr 2000 sehr genossen habe. Ich habe lange überlegt und bin letztlich zu dem Entschluss gekommen einen klaren Schnitt zu machen. Es war mir immer eine Ehre für Deutschland zu spielen und das „C“ auf der Brust tragen zu dürfen. Mein Dank geht an alle Weggefährten, die meinen Weg in den letzten 18 Jahren gekreuzt haben. Sowohl Spieler als auch alle Staff-Mitglieder. Franz Reindl hat mich all die Jahre begleitet und unterstützt. Ich bedanke mich auch bei meiner Familie und meiner Frau Susanne die mich immer unterstützt haben, auch in schweren Zeiten wie den Verletzungen. Es ist jetzt nach dem Gewinn der Silbermedaille der richtige Zeitpunkt für mich gekommen. Ich wünsche den Jungs und Marco Sturm nur das Beste. Ich werde immer Fan dieses Teams bleiben“, erklärte Goc.

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Marcel Goc – bei der WM stets zu Dienst: Als Spieler, als Captain oder TV Experte 

Olympische Silbermedaille zur Krönung einer großen Karriere

Goc hat in seiner beeindruckenden Laufbahn an acht Weltmeisterschaften und drei Olympischen Spielen teilgenommen. In dieser Zeit kam er auf 17 Tore und 16 Vorlagen in 112 Länderspielen für die deutsche Nationalmannschaft. Mit dem Gewinn der Silbermedaille am 25. Februar 2018 feierte er den größten Erfolg seiner sportlichen Karriere.

 

Vorbild auf und neben dem Eis

Bundestrainer Marco Sturm: „Marcel Gocs Bedeutung für die deutsche Nationalmannschaft bedarf keinen großen Erklärungen. Er war immer Vorbild auf und neben dem Eis. Sein Wort in der Kabine hatte Gewicht. Er hat seine Mitspieler sportlich, aber auch charakterlich verbessert. Genau diese Eigenschaften verkörpert ein guter Kapitän. Marcel kann mit großem Stolz auf seine Nationalmannschafts-Karriere zurückblicken. Ein Spieler und Mensch seines Formats ist schwer zu ersetzen.“

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Marcel Goc schützt sich seit 2005 mit ORTEMA Sport Protection Produkten. Eines der Highlights für die Kids war sein Auftritt beim Steelers Porsche Camp 2007.

DEB-Präsident Franz Reindl: „Marcels beispielshafte Karriere war geprägt von sportlichen Höchstleistungen mit absolutem Vorbildcharakter in den DEB Nationalmannschaften, der NHL und der DEL, aber auch von vielen schweren Verletzungen, die es nun gezielt zu behandeln gilt. Er war immer ein stolzer Nationalspieler und wird der Nationalmannschaft als Leader fehlen. Als langjähriger Wegbegleiter empfinde ich großen Dank für seine tollen Leistungen und habe vollstes Verständnis für seine Entscheidung, sich nach dem Gewinn der historischen Silbermedaille nunmehr ganz auf die weitere Karriere in Mannheim zu konzentrieren.“

Im Namen von ORTEMA sagt Eishockey Koordinator Heiko Schmidgall Danke für 18 Jahre im DEB Trikot und wünscht Marcel Goc alles Gute für die private und sportliche Zukunft bei den Adler Mannheim. 

Deutsche Ski-Damen überzeugen bei Paralympics

Zehnmal Edelmetall in Pyeongchang 
Deutsche Ski-Damen überzeugen bei Paralympics 

Starke Leistung des deutschen Para Ski Teams im südkoreanischen Pyeongchang: Anna Schaffelhuber, Anna-Lena Forster und Andrea Rothfuss holten vier Gold-, fünf Silber- und eine Bronzemedaille.

Anna Schaffelhuber ist von Geburt an querschnittsgelähmt. Mit 5 Jahren saß die gebürtige Regensburgerin zum ersten Mal in einem Mono Ski. Zwölf Jahre später holte sie in Vancouver überraschend Bronze im Super G sitzend. Nach fünf Mal Gold vor vier Jahren in Sotchi und mittlerweile neun WM-Titeln waren die Erwartungen bei ihren dritten Paralympischen Winterspielen besonderes hoch. Die 25-jährige Athletin wusste damit umzugehen. „Ich habe dem Druck standgehalten, und das macht mich glücklich.“ Mit zweimal Gold und einmal Silber gehört Anna Schaffelhuber zu den erfolgreichsten Sportlerinnen in Pyeonchang.

Anna-Lena Forster, Ruth Hagspiel und Andrea Rothfuss nach der erfolgreichen Versorgung bei ORTEMAUlrike Dierolf (ORTEMA) mit Anna-Lena Forster, sitzend in ihrem Monoskibob, bei der Anzeichnung des individuell angepassten BrustschutzAndrea Rothfuss mit Manfred Wein (ORTEMA) beim Gipsabdruck – für exaktes Abformen im Original

Anna scheffelt Gold: die zweifache Goldmedaillen-Gewinnerin Anna Schffelhuber (Bild oben). Anna-Lena Forster, Ruth Hagspiel und Andrea Rothfuss nach der erfolgreichen Versorgung bei ORTEMA (von links); Ulrike Dierolf (ORTEMA) mit Anna-Lena Forster, sitzend in ihrem Monoskibob, bei der Anzeichnung des individuell angepassten Brustschutz; Andrea Rothfuss mit Manfred Wein (ORTEMA) beim Gipsabdruck – für exaktes Abformen im Original (von links nach rechts).  

Anna-Lena Forster und Andrea Rothfuss sammeln Medaillen

Zum ersten Mal ganz oben aufs Podium fuhr Anna Lena Forster im Slalom und in der Super Kombi sitzend. Die 22-jährige Skifahrerin feierte damit die bisher größten Erfolge ihrer Karriere. 

Der Traum von einer Goldmedaille hat sich Andrea Rothfuss zwar nicht erfüllt, aber mit fünf Mal Edelmetall bei fünf Starts war die Behindertensportlerin des Jahres 2009 die erfolgreichste Medaillen-Sammlerin des deutschen Para Ski Teams. „Viermal Silber und einmal Bronze ist schon der Wahnsinn“, freute sich die Schwarzwälderin, der seit ihrer Geburt die linke Hand fehlt. 

 

ORTEMA engagiert sich im Behindertensport

Allen Grund zur Freude über die Erfolgen der deutschen Athleten hatte natürlich auch die ORTEMA, offizieller Partner des Deutschen Para Ski Team Alpin. Seit Jahren engagiert sich das Unternehmen im Behindertensport und unterstützt die Aktiven mit individuell angefertigten Orthesen und Spezial-Protektoren. „Wir sind immer wieder aufs Neue von den Einzelanfertigungen begeistert, die unsere Athletinnen und Athleten aufgrund ihrer jeweiligen körperlichen Handicaps im Hause ORTEMA auf den Leib geschneidert bekommen“, erklärt Bundestrainer Justus Wolf. 

Matthias Walkner

Märchenhafte Comeback Story 
Nach schweren Rückschlägen gewinnt Matthias Walkner die „Dakar“ 2018 mit K-COM Knieorthesen! 

 

Zum ersten Mal gewinnt ein Österreicher die Motorrad Wertung der Dakar Rallye. In keiner anderen Offroad Disziplin ist Erfahrung und das nötige Quäntchen Glück so entscheidend wie im Rallye Sport. Davon kann Matthias Walkner mehr als nur ein Lied singen, schließlich hat er alle Höhen und Tiefen am eigenen Leib erlebt.

Matthias-WalknerMatthias-Walkner

Matthias Walkner gewinnt die Rallye Dakar 2018. Nach seinem Kreuzbandriss bringen ihm K-COM Knieorthesen die nötige Sicherheit und
Stabilität für Höchstleistungen auf dem Rallye Bike.

 

OP-Saal statt Podium

Bei seiner ersten „Dakar“ gewann der Motocross Weltmeister als Rookie direkt eine Etappe bevor er von einer Lebensmittelvergiftung ausgebremst wurde. Ein Jahr später musste er die Schattenseiten erneut kennen lernen, als er im Kampf um den Gesamtsieg schwer stürzte und sich eine Oberschenkelfraktur und einen Kreuzbandriss zuzog. Damit war der Traum zum zweiten Mal geplatzt und anstatt auf dem Podium Champagner zu trinken, wartete der OP-Saal auf den 31jährigen Salzburger.

Mit K-COM Knieorthesen zurück an die Weltspitze

Es folgte eine anstrengende Reha mit dem Ziel bei der Dakar 2017 wieder angreifen zu können. „Ich hab’ rechts noch ein gerissenes Kreuzband von meinem Dakar-Sturz vor zwei Jahren, als ich mir den linken Oberschenkel gebrochen habe. Wenn ich es zeitgleich mit dem linken Oberschenkel operieren hätte lassen, hätte ich einige Wochen im Rollstuhl sitzen müssen. Das wollte ich nicht.“ Stattdessen fasste er den Entschluss seine Oberschenkelmuskulatur auf zu trainieren und ließ sich in Markgröningen mit maßgeschneiderten K-COM Knieorthesen versorgen: „Am Motorrad habe ich gelernt, damit umzugehen.“ Und die Knieorthesen sorgen im harten Renngeschehen für zusätzliche Stabilität und Sicherheit.

Erfüllung eines Kindheitstraumes

Bei der Dakar 2017 folgte mit Platz 2 ein phänomenales Comeback und dieses Jahr war es dann endlich soweit: nach 8.276 Rallye-Kilometern durch Peru, Bolivien und Argentinien kam Walkner als Sieger ins Ziel. Damit erfüllt er sich seinen Kindheitstraum und führt mit dem 17. Sieg in Folge die unglaubliche Erfolgsserie des „Red Bull KTM Rally Factory Racing Team“ fort.

„Dieses Jahr war die Navigation wirklich schwierig! Alle Top-Piloten sind die längste Zeit extrem eng beisammen gewesen. […] Am Ende ist meine Taktik voll aufgegangen. Auch wenn man beim größten Event unseres Sports mit einem derart großen Vorsprung führt: der Gedanke, dass man gewinnen kann, fühlt sich bis zum Schluss unwirklich an. Ich habe es aber geschafft!“ freut sich Matthias Walkner.

 

Antoine Meo verpasst nur knapp das Podium

Einen ähnlichen Weg hat Multitalent Antione Meo zurückgelegt. Vom Motocross wechselte er zunächst ins Enduro Lager und vier Weltmeister Titel später ins Rallye Team von KTM. Im ersten Anlauf konnte er bereits eine Etappe gewinnen und wurde siebter in der Gesamtwertung. Dieses Jahr konnte er nochmal steigern und verpasste nach über 43 Stunden auf dem Motorrad das Podium um wenige Minuten. Nach schweren Knieverletzungen fährt Antoine Meo seit 2010 nur noch mit Knieorthesen und sagt selbst, dass er der K-COM seine Karriere zu verdanken hat. Vor der „Dakar“ brachte er seine Orthesen zum Service und holte in Markgröningen ein neues Schienenpaar ab. Wir haben die Zeit während der Anprobe genutzt und uns mit ihm unterhalten:

„Ich bin immer wieder froh hierher zu kommen, Ich hatte einen schweren Sturz beim Motocross und könnte ohne meine K-COM Knieorthesen nicht mehr auf diesem Niveau Motorrad fahren. Das hat mir zunächst meine Enduro und jetzt die Rallye Karriere gerettet.“

AntoineAntoine

"Ich hatte einen schweren Sturz beim Motocross und könnte ohne meine K-COM Knieorthesen nicht mehr auf diesem Niveau Motorrad fahren."
Sagt Antoine Meo, der 2018 nur knapp am Podium vorbeigeschrammt ist.

 

Kannst du dich noch erinnern, wann du deine ersten K-COM’s bekommen hast?

„2010 habe ich meine K-COM Knieorthesen bekommen, ich war so begeistert, dass ich mir 2013 noch ein zweites Paar bauen ließ. Die neueren Schienen benutze ich ausschließlich im Training, mit dem ersten Paar fahre ich nur noch Rennen, deshalb sehen die noch sehr gut aus. Aber inzwischen brauche ich auch Knieorthesen für mein ganz normales Training. Im Winter gehe Ich gerne Langlaufen und Squash spielen, auch das geht inzwischen nicht mehr ohne meine Orthesen.“

Was hat dich beim Umstieg auf das Rallye Bike vor die größte Herausforderung gestellt?

„Rallye ist so viel mehr als nur Motorrad fahren, eine gute Navigation ist der Schlüssel zum Erfolg. Da habe ich schon viel gelernt, kann mich aber noch deutlich verbessern. So gut wie Marc Coma oder Cyril Despres bin ich noch lange nicht. Außerdem muss Ich an meinem Fahrstil arbeiten. Man muss die Reifen, den Motor und das Getriebe schonen und immer vorausschauend fahren. Für Enduro Fahrer sind die Etappen nicht besonders anspruchsvoll. Das Problem ist viel mehr zwei Wochen lang am Stück mit viel zu wenig Schlaf Rennen zu fahren. Dein Körper kämpft permanent gegen die Müdigkeit und mit jedem Tag wird es schwieriger die Konzentration aufrecht zu halten. Das macht es so gefährlich und deshalb passieren schnell folgenschwere Fehler.“

Dieses Jahr ist alles gut gegangen und Antoine Meo konnte die Rallye Dakar verletzungsfrei beenden.
Wir ziehen den Hut vor dieser Leistung und gratulieren Matthias Walkner zum Sieg und Antoine Meo zu einem hervorragenden vierten Platz.

 

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