Olympiaheld zu Gast in Markgröningen
Marcel Goc schreibt Autogramme

Die Ortema GmbH und der Nachwuchs der Bietigheim Steelers organisierten gemeinsam am 13. Juni eine Autogrammstunde mit Silbermedaillengewinner Marcel Goc. Einer der erfolgreichsten deutschen Eishockeyspieler stellte sich knapp 2 Stunden Fragen-, Foto- und Autogrammwünschen.

Geduldig und sehr freundlich präsentierte sich Olympiaheld Marcel Goc am gestrigen Mittwoch den über 100 Fans. Vor allem den vielen Kids widmete Goc viel Zeit. Egal ob Selfies, Autogramme und Fragen, Goc nahm sich die Zeit und erfüllte sämtliche Wünsche. „Ich bin zurzeit sehr viel unterwegs und meine Silbermedaille ist eigentlich immer dabei“ äußerte sich Goc zum Terminstress den die Silbermedaille mit sich bringt. „Aber das macht man ja auch sehr gerne – olympisches Silber im Eishockey, das kommt nicht so oft vor“. So zeigten sich die beiden Organisatoren Heiko Schmidgall von Ortema und Vereinsmanager der Steelers Gregor Rustige erfreut, dass Sie den Silberhelden, der aktuell bei den Mannheimer Adlern spiel, nach Markgröningen holen konnten. „Für den Eishockey-Nachwuchs ist das natürlich eine super Sache! Dafür lassen wir gerne das Training ausfallen. So eine Aktion gibt den Kids unheimlich viel Motivation“ erklärt Rustige.

Durch den Kontakt mit ORTEMA kam Goc zur Autogrammstunde. „Marcel und Ortema verbindet schon eine lange Partnerschaft, daher konnten wir Marcel dazu bewegen uns einen Nachmittag in seinem Terminkalender einzuräumen.“

Als Kapitän führte Goc die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft bei den Olympischen Spielen von Pyeongchang sensationell zur Silbermedaille. Unmittelbar nach diesem Erfolg verkündet der 34-jährige auf seinem persönlichen Karrierehöhepunkt den Rückzug aus der Nationalmannschaft. Insgesamt nahm er für den DEB an acht Weltmeisterschaften und 3 Olympischen Spielen teil. Nach vielen Jahren in der amerikanischen Profiliga NHL spielt der gebürtige Calwer seit 2015 bei den Adler Mannheim.

Der Kapitän der Silbermedaillen-Teams zieht nach 18 Jahren im DEB-Trikot einen
Schlussstrich

Marcel Goc schließt das Nationalmannschafts-Kapitel 
Der Kapitän des Silbermedaillen-Teams zieht nach 18 Jahren im DEB-Trikot einen Schlussstrich 

Der Kapitän geht von Bord! Marcel Goc, der die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft bei den Olympischen Spielen von Pyeongchang mit dem „C“ auf der Brust sensationell zur Silbermedaille geführt hatte, wird seine internationale Karriere mit dem heutigen Tag offiziell beenden. Der 34 Jahre alte Stürmer von den Adler Mannheim hatte Bundestrainer Marco Sturm am Montag in einem persönlichen Gespräch über diesen Schritt informiert.

Marcel Goc – Captain, Champion und langjähriger ORTEMA Athlet

„Diese Entscheidung ist mir nicht leicht gefallen, da ich die Zeit in der Nationalmannschaft seit meinem Debüt im Jahr 2000 sehr genossen habe. Ich habe lange überlegt und bin letztlich zu dem Entschluss gekommen einen klaren Schnitt zu machen. Es war mir immer eine Ehre für Deutschland zu spielen und das „C“ auf der Brust tragen zu dürfen. Mein Dank geht an alle Weggefährten, die meinen Weg in den letzten 18 Jahren gekreuzt haben. Sowohl Spieler als auch alle Staff-Mitglieder. Franz Reindl hat mich all die Jahre begleitet und unterstützt. Ich bedanke mich auch bei meiner Familie und meiner Frau Susanne die mich immer unterstützt haben, auch in schweren Zeiten wie den Verletzungen. Es ist jetzt nach dem Gewinn der Silbermedaille der richtige Zeitpunkt für mich gekommen. Ich wünsche den Jungs und Marco Sturm nur das Beste. Ich werde immer Fan dieses Teams bleiben“, erklärte Goc.

Marcel Goc schließt das Nationalmannschafts-Kapitel - ORTEMA Marcel Goc schließt das Nationalmannschafts-Kapitel - ORTEMA Marcel Goc schließt das Nationalmannschafts-Kapitel - ORTEMA

Marcel Goc – bei der WM stets zu Dienst: Als Spieler, als Captain oder TV Experte 

Olympische Silbermedaille zur Krönung einer großen Karriere

Goc hat in seiner beeindruckenden Laufbahn an acht Weltmeisterschaften und drei Olympischen Spielen teilgenommen. In dieser Zeit kam er auf 17 Tore und 16 Vorlagen in 112 Länderspielen für die deutsche Nationalmannschaft. Mit dem Gewinn der Silbermedaille am 25. Februar 2018 feierte er den größten Erfolg seiner sportlichen Karriere.

 

Vorbild auf und neben dem Eis

Bundestrainer Marco Sturm: „Marcel Gocs Bedeutung für die deutsche Nationalmannschaft bedarf keinen großen Erklärungen. Er war immer Vorbild auf und neben dem Eis. Sein Wort in der Kabine hatte Gewicht. Er hat seine Mitspieler sportlich, aber auch charakterlich verbessert. Genau diese Eigenschaften verkörpert ein guter Kapitän. Marcel kann mit großem Stolz auf seine Nationalmannschafts-Karriere zurückblicken. Ein Spieler und Mensch seines Formats ist schwer zu ersetzen.“

Marcel Goc schließt das Nationalmannschafts-Kapitel - ORTEMA Marcel Goc schließt das Nationalmannschafts-Kapitel - ORTEMA Marcel Goc schließt das Nationalmannschafts-Kapitel - ORTEMA

Marcel Goc schützt sich seit 2005 mit ORTEMA Sport Protection Produkten. Eines der Highlights für die Kids war sein Auftritt beim Steelers Porsche Camp 2007.

DEB-Präsident Franz Reindl: „Marcels beispielshafte Karriere war geprägt von sportlichen Höchstleistungen mit absolutem Vorbildcharakter in den DEB Nationalmannschaften, der NHL und der DEL, aber auch von vielen schweren Verletzungen, die es nun gezielt zu behandeln gilt. Er war immer ein stolzer Nationalspieler und wird der Nationalmannschaft als Leader fehlen. Als langjähriger Wegbegleiter empfinde ich großen Dank für seine tollen Leistungen und habe vollstes Verständnis für seine Entscheidung, sich nach dem Gewinn der historischen Silbermedaille nunmehr ganz auf die weitere Karriere in Mannheim zu konzentrieren.“

Im Namen von ORTEMA sagt Eishockey Koordinator Heiko Schmidgall Danke für 18 Jahre im DEB Trikot und wünscht Marcel Goc alles Gute für die private und sportliche Zukunft bei den Adler Mannheim. 

Deutsche Ski-Damen überzeugen bei Paralympics

Zehnmal Edelmetall in Pyeongchang 
Deutsche Ski-Damen überzeugen bei Paralympics 

Starke Leistung des deutschen Para Ski Teams im südkoreanischen Pyeongchang: Anna Schaffelhuber, Anna-Lena Forster und Andrea Rothfuss holten vier Gold-, fünf Silber- und eine Bronzemedaille.

Anna Schaffelhuber ist von Geburt an querschnittsgelähmt. Mit 5 Jahren saß die gebürtige Regensburgerin zum ersten Mal in einem Mono Ski. Zwölf Jahre später holte sie in Vancouver überraschend Bronze im Super G sitzend. Nach fünf Mal Gold vor vier Jahren in Sotchi und mittlerweile neun WM-Titeln waren die Erwartungen bei ihren dritten Paralympischen Winterspielen besonderes hoch. Die 25-jährige Athletin wusste damit umzugehen. „Ich habe dem Druck standgehalten, und das macht mich glücklich.“ Mit zweimal Gold und einmal Silber gehört Anna Schaffelhuber zu den erfolgreichsten Sportlerinnen in Pyeonchang.

Anna-Lena Forster, Ruth Hagspiel und Andrea Rothfuss nach der erfolgreichen Versorgung bei ORTEMAUlrike Dierolf (ORTEMA) mit Anna-Lena Forster, sitzend in ihrem Monoskibob, bei der Anzeichnung des individuell angepassten BrustschutzAndrea Rothfuss mit Manfred Wein (ORTEMA) beim Gipsabdruck – für exaktes Abformen im Original

Anna scheffelt Gold: die zweifache Goldmedaillen-Gewinnerin Anna Schffelhuber (Bild oben). Anna-Lena Forster, Ruth Hagspiel und Andrea Rothfuss nach der erfolgreichen Versorgung bei ORTEMA (von links); Ulrike Dierolf (ORTEMA) mit Anna-Lena Forster, sitzend in ihrem Monoskibob, bei der Anzeichnung des individuell angepassten Brustschutz; Andrea Rothfuss mit Manfred Wein (ORTEMA) beim Gipsabdruck – für exaktes Abformen im Original (von links nach rechts).  

Anna-Lena Forster und Andrea Rothfuss sammeln Medaillen

Zum ersten Mal ganz oben aufs Podium fuhr Anna Lena Forster im Slalom und in der Super Kombi sitzend. Die 22-jährige Skifahrerin feierte damit die bisher größten Erfolge ihrer Karriere. 

Der Traum von einer Goldmedaille hat sich Andrea Rothfuss zwar nicht erfüllt, aber mit fünf Mal Edelmetall bei fünf Starts war die Behindertensportlerin des Jahres 2009 die erfolgreichste Medaillen-Sammlerin des deutschen Para Ski Teams. „Viermal Silber und einmal Bronze ist schon der Wahnsinn“, freute sich die Schwarzwälderin, der seit ihrer Geburt die linke Hand fehlt. 

 

ORTEMA engagiert sich im Behindertensport

Allen Grund zur Freude über die Erfolgen der deutschen Athleten hatte natürlich auch die ORTEMA, offizieller Partner des Deutschen Para Ski Team Alpin. Seit Jahren engagiert sich das Unternehmen im Behindertensport und unterstützt die Aktiven mit individuell angefertigten Orthesen und Spezial-Protektoren. „Wir sind immer wieder aufs Neue von den Einzelanfertigungen begeistert, die unsere Athletinnen und Athleten aufgrund ihrer jeweiligen körperlichen Handicaps im Hause ORTEMA auf den Leib geschneidert bekommen“, erklärt Bundestrainer Justus Wolf. 

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